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Roger Zehnder — mein Weg zu holisticWaves: aus der Businesswelt in die Tiefe

  • 22. Jan.
  • 7 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag


Es gibt Wege, die sich im Rückblick als logisch erweisen, obwohl man sie so nie geplant hätte.


Mein Weg von der Geschäftsführung eines internationalen Unternehmens zu holisticWaves ist so ein Weg.


Coaching mit TimeWaver Zürich: Quadratbild mit ruhiger Landschaft und gestapelten Steinen als Symbol für Balance, Fokus und Transformation. Das Bild steht für ganzheitliches Coaching mit Klarheit und nachhaltiger Veränderung und dient als Hauptbild zum Angebot von Roger Zehnder bei holisticWaves.

Er führte durch eine lange Karriere, einen körperlichen Einschnitt, der vieles verändert hat, und schliesslich zu der Frage, die ich vorher nie wirklich gestellt hatte:


Was treibt mich wirklich an?


Dieser Artikel erzählt diesen Weg.


Nicht als Heldengeschichte, sondern als persönlicher Hintergrund:


  • Was mich geprägt hat.

  • Warum ich heute so arbeite.

  • Und weshalb ich unternehmerische Erfahrung, Sparring auf Augenhöhe und informationsfeldbezogene Reflexionsarbeit miteinander verbinde.


Wenn du direkt verstehen möchtest, welche Angebote und Methoden heute daraus entstanden sind, findest du die methodische Einordnung im Beitrag holisticWaves Angebot und Methoden: Arbeitsweise, Ablauf & klare Abgrenzung.



Drei Jahrzehnte in der Businesswelt


Über 30 Jahre war ich in der Handels- und Industriewelt tätig: von Einkauf und Produktmanagement über Vertrieb bis ins Top-Management.


Berufsbegleitend gewachsen: Praxis und betriebswirtschaftliches Fundament

Mein Weg in die Businesswelt war kein klassischer akademischer Karriereplan.


Ich bin über eine dreijährige kaufmännische Berufsmittelschule, die heutige Berufsmatura, ins Berufsleben eingestiegen und habe mich Schritt für Schritt weiterentwickelt:


beruflich, fachlich und persönlich.


Mitte zwanzig absolvierte ich berufsbegleitend ein vierjähriges Studium in Wirtschaft und Verwaltung an der HWV/FH Zürich und schloss als dipl. Betriebsökonom HWV/FH ab. Mitte dreissig folgte ein weiteres berufsbegleitendes Studium in Unternehmensführung mit Abschluss als Master of Management MZSG. Daneben habe ich auch an vielen themenspezifischen Seminaren und Kursen teilgenommen.


Rückblickend war genau diese Verbindung prägend:


Theorie war für mich nie losgelöst von Verantwortung. Sie lief immer parallel zu Arbeit, Führung, Entscheidungen und realen Konsequenzen.


Von 2012 bis 2020 trug ich als Geschäftsführer und Delegierter des Verwaltungsrates die Gesamtverantwortung in einem internationalen Grosshandelsunternehmen: Strategie, Organisation, Führung, Ergebnis.


In dieser Zeit haben wir ein klassisch inhabergeführtes Unternehmen konsequent modernisiert:


  • Managementsysteme

  • strategische Ausrichtung

  • prozesssichere Strukturen

  • klare Verantwortlichkeiten

  • effizientere Abläufe

  • stärkere Differenzierung im Markt


Parallel entwickelten wir eine Profilierungsstrategie, die den Fokus weg von austauschbaren Massenprodukten hin zu Nischenprodukten mit höherer Differenzierung lenkte: bessere Margen, stärkere Kundenbindung, effizientere Prozesse.


Ich habe diese Phase geliebt.


Tempo. Gestaltung. Wirkung. Verantwortung.


Und genau darin lag auch die Gefahr.


Rückblickend waren die Warnsignale eindeutig: zu hohe Identifikation, sehr lange Arbeitstage, belastende Themen, Reisen, Abendtermine. Selbst im Urlaub war tägliche Arbeit normal. Stress wurde zur Grundkonstante. Entspannung fiel schwer, Schlaf war oft gestört.


Der Körper sendete Signale. Ich hörte nicht hin.



Der Wendepunkt: Fall-Fuss und was er mir gelehrt hat


Im Sommer 2015 kam der Einschnitt, der vieles verändert hat.


Nach mehreren Bandscheibenvorfällen im Lendenbereich folgte eine Operation. Leider zu spät, mit der Konsequenz einer vollständigen Lähmung der Fusshebermuskulatur im linken Bein.


Medizinisch galt ich bald als „austherapiert“.


Was folgte, waren über drei Jahre täglicher mentaler Arbeit.


Nicht als schnelles Comeback. Sondern als Langstreckenprozess, ohne sichtbare Rückmeldung.


Ich nutzte unterschiedliche alternative und komplementäre Ansätze, machte parallel täglich mentale Übungen — mit dem wiederkehrenden Gefühl, dass der Impuls «verloren geht und nicht im Fuss ankommt».


Bis zu jenem Moment, nachts im Bett, kurz vor dem Einschlafen:


Da ist etwas!


Kein Wunder. Keine Abkürzung. Kein Beweis für eine Methode.


Aber ein Hoffnungsschimmer, der mich weitergehen liess.


Schritt für Schritt kehrte langsam die Motorik teilweise zurück. Und heute habe ich wieder ein gesundes Gangbild und im Alltag ist fast alles wieder möglich.


Die Entwicklung ist auch nach über zehn Jahren noch nicht vollständig abgeschlossen.


Ich bleibe dran.


Was das mit meiner früheren Geschichte verbindet: Schon als Kind wurde ich mit einem Herzfehler geboren: regelmässige Kontrollen, körperliche Schonung, die Unsicherheit, ob eine Operation nötig sein würde.


Mit etwa zwölf Jahren kam die Entwarnung.


Was blieb, war ein feines Gespür dafür, dass sich Dinge manchmal zum Guten wenden, auch wenn lange nichts darauf hindeutet.


Nicht durch Druck und Kontrolle.


Sondern durch Ausdauer, Zuversicht und die Bereitschaft, dranzubleiben.


In der Phase nach der Rückenoperation kam ich erstmals mit den TimeWaver-Systemen in Berührung. Ich schaffte sie mir kurz darauf selbst an und sind seither im Dauerbetrieb.


Was ich in dieser Zeit erlebt habe, hat mein Verständnis von Veränderung grundlegend geprägt:


Transformation muss nicht spektakulär sein.


Sie ist oft leise, langsam und trotzdem möglich und sehr real.


Wichtig ist mir dabei die klare Einordnung:


Meine persönliche Erfahrung ist kein medizinischer Wirkbeweis und kein Versprechen für andere.


Sie ist Teil meiner Geschichte.


Und sie erklärt, warum ich heute offen bin für Perspektiven, die über rein lineare Analyse hinausgehen, ohne dabei Diagnostik, Therapie oder Heilsversprechen daraus zu machen.



Die Neuausrichtung: Sinn statt «weiter so»


Während Corona, mitten im Lock-Down, wurde eine verabschiedete Wachstumsstrategie innerhalb der Eigentümerfamilie überraschend verändert. Das Unternehmen wurde heruntergefahren, ich freigestellt und stieg kurz darauf komplett aus der Branche aus.


Ich hatte Optionen, aber ein blosses «weiter so» war für mich nicht mehr stimmig.


Das war ein grosser Schritt.


Nach über 30 Jahren in einem Umfeld, das «mein Zuhause» geworden war, standen plötzlich Fragen im Raum, die ich vorher lange verdrängt hatte:


  • Was treibt mich wirklich an und welchen Sinn möchte ich in der nächsten Lebensphase leben?

  • Was mache ich nur, weil ich es gut kann?

  • Was ist meine Aufgabe, wenn Leistungserfolg nicht mehr die zentrale Antwort ist?

  • Welche Erfahrung möchte ich künftig weitergeben?

  • Wo kann ich mit meiner Geschichte, meiner unternehmerischen Erfahrung und meiner Offenheit für tiefere Perspektiven wirklich nützlich sein?


Wer in einer ähnlichen Phase merkt, dass zu vieles nur noch im eigenen Kopf kreist, findet dazu eine ehrliche Einordnung im Beitrag Einsam an der Spitze: Wenn Unternehmer und Führungskräfte zu viel mit sich selbst ausmachen.


In dieser Phase wurde mir mit zunehmender Distanz klarer:


Viele Menschen, und gerade auch Menschen in Verantwortung, sind im Hamsterrad gefangen.


Fremdgesteuert, getrieben von Zielen, Erwartungen, Druck.


Ohne genügend Zeit oder Energie für Innenschau.


Das Problem ist oft nicht fehlende Kompetenz oder fehlender Wille.


Sondern fehlende Bewusstheit über die eigene Situation, die eigenen Muster und die eigenen Möglichkeiten.


Genau daraus entstand holisticWaves und meine heutige Arbeit.



Was meine Arbeit heute antreibt


Heute begleite ich Inhaber-Unternehmer, unternehmerische Geschäftsführer, C-Level-Führungskräfte, ambitionierte Selbstständige und Privatpersonen dabei, ihre wichtigsten Ziele klarer auszurichten, tragfähiger zu entscheiden und wirksamer umzusetzen.


Mit unternehmerischer Erfahrung auf Augenhöhe. Mit einer persönlichen Geschichte mit Spuren. Mit vertraulichem Sparring. Und mit einem Prozess, der dort ansetzt, wo klassisches Consulting oft aufhört.


Was mich von anderen unterscheidet:


Ich kenne unternehmerische Verantwortung und persönliche oder körperliche Einschnitte aus eigener Praxis und dem eigenen Lebensweg und nicht nur aus dem Lehrbuch.


Ich weiss, wie es sich anfühlt, an der Spitze zu stehen, Entscheidungen mit Tragweite zu treffen und über lange Zeit zu viel Last zu internalisieren.


Und ich weiss aus eigener Erfahrung, dass die entscheidenden Muster selten dort liegen, wo man sie zuerst sucht.


Ich verbinde strategische Reflexion auf Augenhöhe mit informationsfeldbezogener Reflexionsarbeit — als zusätzliche Perspektive, nicht als Versprechen.


Wer dafür offen ist, kann darin eine ergänzende Sichtweise sehen. Besonders dort, wo reine Analyse und Gespräch allein nicht alles erfassen.


Was ich nicht bin:


ein Berater, der fertige Antworten liefert.


Ich denke mit, stelle Fragen, spiegle, ordne und widerspreche, wenn es sinnvoll ist. Vertraulich, klar und an deiner Realität orientiert.


Wenn du diese Business-Seite vertiefen möchtest, passt der Beitrag Business Coaching & Sparring für Unternehmer: klar entscheiden, fokussiert führen.



Warum dieser Hintergrund wichtig ist


Dieser Artikel soll nicht erklären, was holisticWaves im Detail anbietet.


Dafür gibt es eigene Beiträge:


  • die methodische Gesamtübersicht

  • die Business-&-Leadership-Seite

  • den Format-Überblick

  • die TimeWaver-Einordnung


Hier geht es um etwas anderes:


Warum ich heute so arbeite.


Meine Arbeit ist aus drei Linien entstanden:


  1. aus unternehmerischer Erfahrung und echter Führungsverantwortung

  2. aus persönlicher Grenzerfahrung, Ausdauer und Neuausrichtung

  3. aus der Erfahrung und der Überzeugung, dass manche Themen mehr brauchen als reine Analyse, aber trotzdem klar, seriös und verantwortungsvoll begleitet werden müssen


Diese Kombination prägt holisticWaves.


Nicht als Massenangebot.

Nicht als Standardprogramm.

Nicht als schnelle Lösung.


Sondern als intensive Begleitung für Menschen, die Verantwortung tragen, vorankommen wollen und bereit sind, auch tiefer hinzuschauen:


nicht nur auf das Unternehmen, sondern auch auf die eigene Rolle, Haltung und nächsten Schritte.


Wenn du daraus ableiten möchtest, für welche Anliegen und Situationen holisticWaves heute besonders sinnvoll ist, findest du im Beitrag Wann holisticWaves besonders sinnvoll ist: Für Klarheit, Entscheidungen, Umsetzung und Entwicklungsvorhaben  eine klare Einordnung.



Passende Artikel zum Vertiefen


Wenn du mehr über meine Arbeitsweise, Methoden und Abgrenzungen erfahren möchtest, passen besonders diese Beiträge:




Nächster Schritt


Wenn du das Gefühl hast, dass hier etwas für dich anschlussfähig ist, können wir das in Ruhe klären.


Falls du zuerst prüfen möchtest, ob meine Arbeitsweise und deine Situation zusammenpassen:





Wenn du Unternehmer, Geschäftsführer oder Selbstständiger bist und direkt einen ersten, unverbindlichen informationsfeldbezogenen Blick auf Unternehmer, Unternehmen und Umfeld erhalten möchtest:






FAQ: Roger Zehnder und holisticWaves


Wer ist Roger Zehnder?

Roger Zehnder ist ehemaliger Geschäftsführer und Delegierter des Verwaltungsrates, Unternehmer und Gründer von holisticWaves. Er verbindet über 30 Jahre Businesserfahrung mit vertraulichem Sparring und informationsfeldbezogener Reflexionsarbeit.


Warum hast du holisticWaves gegründet?

holisticWaves entstand aus einer persönlichen und beruflichen Neuausrichtung. Nach vielen Jahren in unternehmerischer Verantwortung und einem körperlichen Wendepunkt wurde klar, dass meine nächste Aufgabe nicht im «weiter so» liegt, sondern in einer Begleitung, die unternehmerische Erfahrung, Tiefe und praktische Umsetzung verbindet.


Warum ist deine CEO-Erfahrung für deine Arbeit relevant?

Weil ich unternehmerische Verantwortung nicht nur theoretisch kenne. Ich weiss, wie es ist, Entscheidungen mit Tragweite zu treffen, Druck zu tragen, operative Reibung zu erleben und trotz hoher Verantwortung klar bleiben zu müssen. Genau diese Erfahrung fliesst in mein Sparring ein.


Welche Rolle spielt TimeWaver in deiner Geschichte?

TimeWaver kam nach meiner Rückenoperation und der Phase mit Fall-Fuss in mein Leben. Heute nutze ich TimeWaver nicht als Diagnose- oder Heilsystem, sondern als ergänzende Perspektive zur Strukturierung von Fragen, Prioritäten, Mustern und möglichen Einflussfaktoren.


Ist der Artikel eine Angebotsseite?

Nein. Dieser Artikel ist bewusst als persönlicher Hintergrundartikel gedacht. Die konkrete Angebotslogik, Formate, Methoden und Abgrenzungen findest du im Beitrag holisticWaves Angebot und Methoden: Ablauf, Formate & klare Abgrenzung.


Ist deine Arbeit Coaching, Beratung, Sparring oder Therapie?

Sie ist keine Psychotherapie und keine medizinische Behandlung. Am ehesten ist sie eine Kombination aus Sparring, Reflexion, Strukturarbeit und — wenn passend — informationsfeldbezogener Perspektive. Im Zentrum stehen Klarheit, Selbstführung, Entscheidungen, Umsetzung und persönliche und unternehmerische Entwicklung.



Rechtlicher Hinweis


Die Angebote von holisticWaves dienen der persönlichen und unternehmerischen Entwicklung. Sie ersetzen keine medizinische, therapeutische oder psychologische Abklärung oder Behandlung. Die eingesetzte Informationsfeldtechnologie von TimeWaver ist wissenschaftlich nicht anerkannt und wird nicht als Diagnostik, Heilsystem oder naturwissenschaftlicher Beweis eingesetzt. Ergebnisse und Erfahrungen sind individuell und stellen keine Erfolgsgarantie dar.



Vertraulichkeit & Datenschutz


Vertraulichkeit ist ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit. Persönliche und unternehmerische Informationen werden sorgfältig behandelt. Details zur Datenbearbeitung findest du in der Datenschutzerklärung.



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